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LIQUI MOLY: Sanfte Modernisierung der iPhone-Flotte mit „BARB“

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Über LIQUI MOLY

LIQUI MOLY ist auf die Her­stellung von Addi­ti­ven, Schmier­stoffen und Motoren­ölen spezia­li­siert. Bei der Be­treu­ung seiner Kunden in über 150 Ländern ver­lässt sich das Ulmer Traditions­unter­nehmen nicht nur auf die konstant hohe Qualität seiner aus­schließ­lich in Deutsch­land produzierten Öle und Additive, sondern auch auf einen starken Außendienst.

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Handlungsfeld

LIQUI MOLY stattet den gesamten Außendienst und ausgesuchte Mitar­beiter*innen des Innen­dienstes mit rund 400 leistungs­fähigen Smart­phones aus. Dabei legt LIQUI MOLY aus Gründen der IT-Compliance Wert auf ein ein­heitliches mobiles Betriebssystem, hier entschied man sich für iOS.

Bei den Geräten griff man auf ein sogenanntes Bundle-Angebot des Mobil­funk­anbieters zurück: Als Firmengeräte wurden von den Mit­arbei­ter*innen folglich die im Bundle subventionierten iPhones 8 genutzt.

Herausforderungen

2021 entschied sich LIQUI MOLY zu einem Wechsel des Mobil­funk­tarifs. Im neuen Tarif war aller­dings kein subventioniertes iPhone mehr vor­ge­sehen. Es war also fraglich, wie das Unter­nehmen zukünftig die Beschaffung der Firmenhandys organisieren würde.

Gleich­zeitig traten bei den iPhone 8 aus dem alten Tarif immer mehr verschleiß­bedingte Defekte auf, zum Beispiel am Akku oder den Lade­buchsen. Hier stellte sich die Frage, wie man mit den defekten Geräten umgehen solle – ob man sie etwa nachkauft oder repariert.

Der „sanfte“ Umstieg mit „Phone as a Service“

Mit Phone as a Service stieß LIQUI MOLY dann auf eine Lösung, die beide Probleme gleicher­maßen löste. Denn das „klassische“ Miet­modell von everphone bietet die flexible Be­schaffung der ge­wünschten Firmen­geräte ebenso wie einen hohen Service-Level und den Geräte­aus­tausch bei Defekten – auch für die Altgeräte.

Der Technische Einkauf unter Projektleiter Benjamin Schrade konnte damit gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen:

  1. die bedarfsgerechte und flexible Ausstattung neuer Mitarbeiter mit dem aktuellen Firmenmodell iPhone SE (2020),
  2. die schrittweise Modernisierung der Geräteflotte,
  3. die Einbindung der Bestandsgeräte in das Service Agreement,
  4. die Vermeidung hoher Aufwände in Procurement, Office Management und IT sowie nicht zuletzt
  5. die Vermeidung hoher Anschaffungskosten und Financial Peaks.

Lösung: BARB („buy and rent back“)

Ganz konkret erfolgt die Umsetzung über einen sogenannten Mietrückkauf, den wir bei everphone „BARB“ nennen. BARB steht für „buy and rent back“ (deutsch: „kaufen und zurückvermieten“). Hierbei machen wir unserem Kunden ein Abkaufangebot für seine Bestandsgeräte (in diesem Fall also die iPhones 8 aus dem alten Bundle-Tarif).

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Auch Altgeräte im Service eingebunden

Ist der Kauf vollzogen, vermieten wir die eben erworbenen Geräte wieder an unsere Kunden zurück – das hört sich verwirrend an, hat aber den Vorteil, dass sich nun der volle everphone-Service auch auf die Altgeräte erstreckt.

Das Altgerät kann jetzt ohne weitere Kosten gegen ein fabrikneues iPhone SE (2020) ausgetauscht werden, wenn ein Schaden oder Defekt auftritt. Damit wird einerseits gewährleistet, dass sich bei den Angestellten nur betriebsbereite Smartphones befinden – andererseits erfolgt so die schrittweise Modernisierung der gesamten iPhone-Flotte. 

Der Erlös aus dem BARB-Verkauf wird mit den Mietbeträgen verrechnet, sodass die erste BARB-Phase faktisch keine Kosten erzeugt.

Flottenmodernisierung: Iteration statt „Big Bang“

Durch diese Vorgehensweise werden die iPhones 8 schrittweise, bedarfsgerecht und ressourcenschonend nur dann auf ein Neugerät aktualisiert, wenn sie nicht mehr brauchbar sind. Die Geräteflotte wird damit „still“ im Hintergrund modernisiert, das Upgrade auf die aktuelleren iPhone-Modelle erfolgt iterativ. Entsprechend gibt es auch keine komplizierte „Big-Bang“-Projektplanung – weder im Einkauf, noch in der IT.

Bei der Mobilstrategie gewinnt LIQUI MOLY neuen Handlungsspielraum, weil die Geräte nun von den Tarifen sauber getrennt sind, was generell auch kostengünstiger ist (lesen Sie hierzu auch: 5 Fakten zu Business-Tarifen, die Sie vielleicht noch nicht kennen). Die bereits genutzte MDM-Lösung MobileIron zur Geräte- und Softwareverwaltung wird einfach auf den neuen Geräten wie gewohnt weiter verwendet.

Insgesamt ergeben sich folgende Vorteile für LIQUI MOLY:

  • „Sanfter“ Umstieg auf das iPhone SE
    Beim Umstieg auf „Phone as a Service“ fällt nur wenig interner Aufwand an. Einkauf und IT werden nicht tage- oder gar wochenlang blockiert.
  • Schrittweise Flottenmodernisierung
    Erst wenn eines der alten iPhones 8 einen technischen Mangel aufweist, wird es gegen das neue Modell iPhone SE ausgetauscht („Geräte-Upgrade“).
  • Onboarding Experience
    Neue Mitarbeiter erhalten sofort das neue iPhone SE.
  • Nachhaltigkeit
    Dienstältere Kollegen nutzen ressourcenschonend weiter ihr iPhone 8, solange dieses technisch einwandfrei ist.
  • Volle Kostentransparenz
    Da die Altgeräte per Mietrückkauf in den everphone-Service eingegliedert wurden, fallen für den Austausch/das Upgrade der Geräte keine weiteren Kosten für LIQUI MOLY an.
  • Gutschrift des Geräteverkaufs
    Den beim BARB-Mietrückkauf erzielten Erlös verrechnet everphone mit den Mietzahlungen.
  • Mietrückkauf im Hintergrund
    Der BARB-Mietrückkauf findet „auf dem Papier“ statt. Die Nutzer*innen merken von diesem Vorgang nichts. Sie bleiben die ganze Zeit im Besitz ihres Geräts und können wie gewohnt weiterarbeiten.
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„Mit Phone as a Service realisieren wir die Modernisierung unserer iPhone-Flotte ohne großen Aufwand und im Hintergrund. Die Kolleginnen und Kollegen arbeiten wie gewohnt weiter. Fällt eines der Bestandsgeräte aus, wird es auf das neue iPhone SE aktualisiert.“
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Benjamin Schrade
Technischer Einkauf | LIQUI MOLY GmbH

Über LIQUI MOLY 

Motoröle und Additive sind die beiden wichtigsten Standbeine von LIQUI MOLY. Aber darüber hinaus verkauft das Unternehmen Serviceprodukte, Autopflege, Fette und Pasten, Unterbodenschutz und Scheibenkleber. Dazu kommen Werkzeuge und Ausrüstung, um die Produkte effizient nutzen zu können. Insgesamt sind es über 4000 Artikel, die LIQUI MOLY zum weltweit einzigartigen Vollsortimenter für Autochemie machen. Außer für Autos hat LIQUI MOLY eigene Produktlinien für Motorräder und Fahrräder, für Nutzfahrzeuge und Baumaschinen, für Gartengeräte und Industrieanwendungen sowie für Boote und kleine Flugzeuge. Dabei beschränkt sich das Unternehmen nicht auf hochwertige Produkte, sondern bietet seinen Kunden umfangreichen Service. Das fängt an mit der Betreuung der Werkstätten durch über 100 Außendienstmitarbeiter in Deutschland, geht über individuelle Beschilderung von Werkstätten, Schulungen und Werbematerialien bis hin zur Entwicklung neuer Produkte aufgrund von Kundenwünschen.


LIQUI MOLY in Zahlen
Geschäftsführung Ernst Prost, Günter Hiermaier
Umsatz 2020 611 Mio. EUR
Mitarbeiter 989 (Stand 31.12.2020)
Produktionsorte Ulm
Produktpalette 4000 Produkte, vorrangig Schmierstoffe, Additive und Pflegeprodukte für Autotechnik
Exportländer > 150

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